Porträtfoto: alte Dame streicht Haarsträhne zurück.
Porträtfoto: Pflegekraft
Nahaufnahme: jüngerer Mensch streicht über Hand eines älteren.
Porträtfoto: Mann blickt über Rand eines großformatigen Albums.
Porträtfoto: Frau hält Aquarellbild.
Nahaufnahme: Tisch mit Kerze.
 

Hospiz- und Palliativbewegung in Bayern.

Beschwerden lindern. Lebensqualität stärken. Das Sterben als Teil des Lebens begreifen: das ist der Kern der Hospiz- und Palliatividee. Wie möchten Sie selbst Ihr Leben bis zuletzt gestalten? Erfahren Sie mehr über die Hospiz- und Palliativbewegung in Bayern und über die Bayerische Stiftung Hospiz. Wie erleben sterbende Menschen, Angehörige, ehrenamtlich Helfende und Fachkräfte das Lebensende mit hospizlicher und palliativer Begleitung? Hier finden Sie Reportagen und Interviews.

Irrwege Duenn

21. Fachtagung zur Hospizarbeit und Palliativmedizin – ONLINE

Patientenverfügung – Vorsorge Heute

Termin: Montag, 15.11.2021, 16.30-20 Uhr

16.30 Uhr: Begrüßung und Einführung in die Tagung durch Dr. Rainer Schäfer, (Stiftungsratsvorsitzender Bayerische Stiftung Hospiz)
Einführung in das Tagungsthema und technische Hinweise durch Stefan Meyer (Leiter der Akademie für Hospizarbeit und Palliativmedizin Nürnberg)
Grußwort des BHPV

17.00 Uhr: „Die Patientenverfügung – Möglichkeiten und Grenzen der Vor-
sorge am Lebensende“

Vortrag von Rainer Beckmann, Richter am Amtsgericht Würzburg

18.00 Uhr: Gruppenarbeit in Workshops:

  1. Autonomie und natürlicher Wille (Prof. Dr. Michael Schmidt, vorm. Chefarzt Klinik für Pulmologie Uniklinik Würzburg)
  2. „Mein Wille zählt“ – Umgang mit Patientenverfügung und Vorausplanungen in der Altenhilfe (Pfarrerin Dorothea Bergmann, Fachstelle Spiritualität, Palliative Care, Ethik IMM)
  3. Mein (unser) Wille zählt – Umgang mit Patientenverfügungen und Vorausplanungen bei Kindern mit lebensverkürzenden Erkrankungen (Dr. Chara Gravou-Apostolatou, Kinderpalliativteam Uniklinik Erlangen, SAPPV Erlangen)
  4. Umgang mit vorhandenen oder nicht vorhandenen Patientenverfügungen – Woran müssen sich rechtliche Betreuer/innen bei Behandlungsentscheidungen orientieren? (Olaf Kahnt, Hospiz-Team Nürnberg)
  5. „Dann hör ich halt mit der Dialyse auf…“ Profitieren Sie aus der Praxis der Ethikberatung für Dialysepatienten und Angehörige (Richard Schuster, Pfarrer und Monika Wartenberg, Ethikkreis der nephrologischen Klinik am Klinikum Nürnberg)
  6. Spannungsfeld Indikation und Patientenwunsch – Kommunikation mit Schwerkranken und deren Angehörigen (Dr. Jochen Pfirstinger, Leiter der Sektion Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Palliativstation Amberg und SAPV Team Amberg)
  7. Patientenverfügung in der Praxis erstellen (Dr. Bettina Knorr, Hospiz-Verein Bamberg)

19.30 Uhr: Abschlussplenum, Schlussrunde mit kurzen Statements der Work-
shopleitenden zu den wesentlichen Inhalten und Ergebnissen 
(Moderation Stefan Meyer)

20.00 Uhr: Verabschiedung (Dr. Rainer Schäfer)

Zur Anmeldung:
Für die Tagung wird eine Schutzgebühr von 20,00 € pro teilnehmender Person erhoben. Eine Anmeldung kann erst dann berücksichtigt werden, wenn der Tagungs-beitrag auf dem Konto der Bayerischen Stiftung Hospiz
IBAN DE 31 7002 0270 0002 7506 00 - BIC HYVEDEMMXXX
bei der HypoVereinsbank München eingegangen ist.

Die Anmeldung für die Onlinetagung erfolgt über unsere Email Adresse hospiz@zbfs.bayern.de.

Bitte melden Sie sich mit der Mailadresse an, mit der Sie an der Veranstaltung teilnehmen werden. Mit der Anmeldung wählen Sie auch den Workshop aus. Bitte geben Sie die gewünschte Workshop-Nummer an, wenn möglich auch einen Ersatzworkshop. Die Workshops sind auf 20 Personen begrenzt und werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben.

Einige Tage vor dem gewählten Termin erhalten Sie von uns per Mail die Einladung mit kostenfreiem Zugangslink zum ZOOM-Meetingraum inkl. einer kleinen kompakten Anleitung. Außerdem bieten wir Ihnen die Möglichkeit, im Vorfeld bei einem Testmeeting im Konferenzraum ihren Zugang auszuprobieren.

Sie können sicher sein: Wir unterstützen Sie gerne, gerade was technische Fragen betrifft, im Vorfeld und auch während der Onlineveranstaltung.

Technische Voraussetzung für die Teilnahme ist eine funktionierende Internetverbindung. Wir empfehlen, einen Laptop/PC mit Kamera zu verwenden anstatt eines Smartphones, um bestmöglich folgen zu können. Dies sind Empfehlungen, keine Voraussetzungen für die Teilnahme.

Hospizpreisverleihung 2021

Sterben gehört zum Leben dazu. Vielfach haben wir keine Angst vor dem Tod, wohl aber vor dem Sterben. Besonders wichtig ist daher, dass wir mit unseren Ängsten und Sorgen nicht allein gelassen werden. Die letzten Phase des Lenbens selbstbestimmt und würdig zu gestalten, gut Abschied nehmen zu können, das wünschen wir uns alle  - für uns und unsere Angehörigen. Dass dies gelingen kann, dazu trägt die ehrenamtliche Hospizarbeit ganz entscheidend bei. Die Bayerische Stiftung Hospiz würdigt das beispielhafte und herausragende Engagement von einzelnen ehrenamtlich Tätigen und herausragende innovative Projkte in der Hospizbewegung in Bayern mit einem Ehrenamtspreis. Zur Verleihung der Hospizpreise Ehrenamt und Projekt 2020 und 2021 sowie des Sonderpreises lädt die die Bayerische Stiftung Hospiz am Donnerstag, 28.10.2021, 18.00 Uhr in den Salzstadel an der Steinernen Brücke, Weisse-Lamm-Gasse 1, 93,047 Regensburg ein.

An die Preisverleihung schließt sich ein Stehempfang an.

Interessierte können sich bis zum 11.10.201 per E-Mail anmelden unter hospiz@zbfs.bayern.de oder per Fax 0921 6053912.   

 

 

Präambel

Die Bayerische Stiftung Hospiz ist eine rechtsfähige Stiftung des privaten Rechts, die im Jahr 1999 vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit, dem Bayerischen Hospizverband, dem Orden der Barmherzigen Brüder und dem Christophorus-Hospiz-Verein gegründet wurde. Die Zwecke der Stiftung sind insbesondere die Verankerung der Hospizidee in der Gesellschaft und die Verbreitung der Palliativmedizin, der Aufbau eines Netzwerkes mit Hospizeinrichtungen und Palliativstationen in Zusammenarbeit mit bestehenden Strukturen und die Aus-, Fort- und Weiterbildung aller in der Betreuung Schwerstkranker und Sterbender Tätigen. 

Im Jahr 2021 vergibt die Bayerische Stiftung Hospiz erneut den Stiftungspreis Ehrenamt. Mit diesem soll das beispielhafte und herausragende Engagement von einzelnen ehrenamtlich Tätigen in der Hospizbewegung sowie einzelner Unterstützer der Hospizbewegung in Bayern gewürdigt werden sowie Menschen ermutigt und motiviert werden, sich in der Hospizbewegung zu engagieren oder sie zu unterstützen.  

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch Entscheidung der Preisjury, die sich aus dem Vorsitzenden des Stiftungsrates, dem Vorsitzenden des Bayerischen Hospiz- und Palliativverbandes und je einem Vertreter der Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege und des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales, zusammensetzt. Der Preis ist mit einer Anerkennungsprämie von 500,00 € dotiert.

Voraussetzung und Durchführung der Preisverleihung

Die Preisverleihung erfolgt vorrangig an Personen, die sich durch ein langjähriges ehrenamtliches Engagement, eine große finanzielle, politische und/oder mediale Unterstützung für die Hospizbewegung verdient gemacht haben. 

Vorschläge bitten wir bis zum 15. Juni 2021 bei der Bayerischen Stiftung Hospiz (Hegelstraße 2, 95447 Bayreuth, hospiz@zbfs.bayern.de) einzureichen. Die Preisverleihung findet im Spätherbst in Regensburg statt. Die Entscheidung des Preisgremiums ist nicht anfechtbar. Auf die Verleihung des Preises besteht kein Anspruch. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

 

Auslobung des Stiftungspreis Projekt der Bayerischen Stiftung Hospiz 2021

Präambel

Die Bayerische Stiftung Hospiz ist eine rechtsfähige Stiftung des privaten Rechts, die im Jahr 1999 vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit, dem Bayerischen Hospizverband, dem Orden der Barmherzigen Brüder und dem Christophorus-Hospiz-Verein gegründet wurde. Die Zwecke der Stiftung sind insbesondere die Verankerung der Hospizidee in der Gesellschaft und die Verbreitung der Palliativmedizin, der Aufbau eines Netzwerkes mit Hospizeinrichtungen und Palliativstationen in Zusammenarbeit mit bestehenden Strukturen und die Aus-, Fort- und Weiterbildung aller in der Betreuung Schwerstkranker und Sterbender Tätigen. 

Im Jahr 2021 vergibt die Bayerische Stiftung Hospiz erneut den Projektpreis Ehrenamt. Mit diesem sollen beispielhafte, innovative und herausragende Projekte in der Hospizbewegung in Bayern gewürdigt werden sowie Hospizvereine ermutigt und motiviert werden, eigene Projetideen zu entwickeln oder die ausgezeichneten Projektideen zu übernehmen. 

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch Entscheidung der Preisjury, die sich aus dem Vorsitzenden des Stiftungsrates, dem Vorsitzenden des Bayerischen Hospiz- und Palliativverbandes und je einem Vertreter der Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege und des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales zusammensetzt. Der Preis ist mit einer Anerkennungsprämie von 500,00 € dotiert. 

Voraussetzung und Durchführung der Preisverleihung

Die Preisverleihung erfolgt vorrangig an Projekte, die das ehrenamtliche Engagement in der Hospizbewegung, die kultursensible Hospizarbeit, die Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung und/oder den Dialog der Generationen in der Hospizbewegung fördern oder gefördert haben. 

Vorschläge bitten wir bis zum 15.Juni 2021 bei der Bayerischen Stiftung Hospiz (Hegelstraße 2, 95447 Bayreuth, hospiz@zbfs.bayern.de) einzureichen. Die Preisverleihung findet im Spätherbst in Regensburg statt. Die Entscheidung des Preisgremiums ist nicht anfechtbar. Auf die Verleihung des Preises besteht kein Anspruch. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

 

Irrwege Duenn

20. Fachtagung zur Hospizarbeit und Palliativmedizin – ONLINE

Zwischen Verständnis und Zerrissenheit

Hospizbewegung und Palliative Sorge in Zeiten von Corona
Erfahrungsaustausch und Perspektiven

Termin: Montag, 16.11., 17-20 Uhr

17.00: Begrüßung und Einführung in das Thema durch Dr. Rainer Schäfer,
           (Stiftungsratsvorsitzender Bayerische Stiftung Hospiz)

17.15: Grußwort der bayerischen Staatsministerin für Gesundheit und Pflege,
           Melanie Huml

17.25: Vorstellung des neuen Geschäftsführers des BHPV,
           Herrn Timo Grantz

17.35: Live-Talk mit Gästen – Unsere Erfahrungen in der Corona-Zeit

  • Marlene Groh (Hospizverein Bamberg e.V. – Kinder- und Jugendtrauerarbeit)
  • Barbara Mallmann (Hospizgruppe Freising e.V.  - Trauerarbeit)
  • Judith Münch (Hospiz-Team Nürnberg e.V. - Behindertenhilfe)
  • Sepp Raischl (Christophorus Hospiz Verein e.V. München – Hospizarbeit)
  • Dr. Rainer Schäfer (Palliativstation Juliusspital Würzburg)

18.15: Gruppenaustausch, anschließend Plenum

19.00: Suizidassistenz, Corona und der Tod:
           Zwischen Selbst- und Fremdbestimmung
           Wie wollen wir hospizlich sterben?
           Impulsreferat von Prof. Andreas Heller, Graz

19.30: Austausch im Plenum

20.00: Verabschiedung

Moderation:
Thomas Kerner, Bayerische Stiftung Hospiz,
Markus Starklauf, Leiter der Hospiz-Akademie Bamberg

Zur Anmeldung:

Die Anmeldung für die Onlinetagung erfolgt über unsere Email Adresse hospiz@zbfs.bayern.de Bitte melden Sie sich mit der Mailadresse an, mit der Sie an der Veranstaltung teilnehmen werden.

Einige Tage vor dem gewählten Termin erhalten Sie von uns per Mail die Einladung mit kostenfreiem Zugangslink zum ZOOM-Meetingraum inkl. einer kleinen kompakten Anleitung. Außerdem bieten wir Ihnen die Möglichkeit, im Vorfeld bei einem Testmeeting im Konferenzraum ihren Zugang auszuprobieren. Sie können sicher sein: Wir unterstützen Sie gerne, gerade was technische Fragen betrifft, im Vorfeld und auch während der Onlineveranstaltung.

Technische Voraussetzung für die Teilnahme ist eine funktionierende Internetverbindung.

Wir empfehlen, einen Laptop/PC mit Kamera zu verwenden anstatt eines Smartphones, um bestmöglich folgen zu können. Dies sind Empfehlungen, keine Voraussetzungen für die Teilnahme.

Fachtagung 2019

Die 19. Fachtagung der Bayerischen Stiftung Hospiz am 18. und 19. November 2019 widmete sich dem Thema „Die Zeit – die ist ein sonderbares Ding“

Nach einer kurzen Einführung ins Thema von Dr. Rainer Schäfer, Stiftungsrats-vorsitzender, wurde die Tagung mit dem Vortrag „Zeit haben oder nicht haben – ist das die Frage? von Dr. phil. Karin Hutflötz von der Hochschule für Philosophie in München eröffnet. An beiden Tagen konnten die rund 150 Teilnehmer an Workshops teilnehmen, die sich mit Themen beschäftigten wie „Zeit für Trauer“, „Tagzeiten – den Alltag spirituell gestalten“, „vom Umgang mit der Zeit, die wir haben“, „systemische Fallsupervision“, „die Zeit verändert mich – Chance oder Widerstand?“ „Unzeitig sterben – Eltern trauern um ein Kind“, „Zeit zum Lesen – Buchclub“, „vom Mehrwert des Guten – Zeit schenken“.

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Mit „Zeit zum Singen“, einem Liederabend mit Pfarrer Franz Feineis klang der Montag aus. 

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Der Dienstag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, anschließend referierte Frau Dr. Eva Schildmann von der Klinik für Palliativmedizin München zur Frage „Frau Doktor, wie lange hab ich noch? Vom Umgang mit Prognose“

Die Teilnehmer nutzen die Tagung zum Austausch und Begegnung über die vielfältigen Erfahrungen in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen und deren Angehörigen.

 

Staatsempfang „20 Jahre Bayerische Stiftung Hospiz“ incl. Preisverleihung der Bayerischen Hospizpreis 2019

Am 8. Oktober wurde mit einem Staatsempfang in der Münchner Residenz das 20-jährige Bestehen der Bayerischen Stiftung Hospiz gefeiert. Die Gastgeberin und Schirmherrin der Stiftung, Frau Staatsministerin Melanie Huml, hieß alle Gäste herzlich willkommen und ging in ihrem Statement auf die Bedeutung der Hospizarbeit ein, sie unterstrich dabei die Bedeutung des Ehrenamtes.

Die anschließende Podiumsrunde, die von Frau Grünbaum moderiert wurde, befasste sich mit dem Thema „Bayerische Stiftung Hospiz gestern, heute und morgen“. Barbara Stamm, Landtagspräsidentin a.D, die die Gründung der Stiftung initiierte, Dr. Thomas Binsack, langjähriger Stiftungsratsvorsitzender, Dr. Rainer Schäfer, amtierender Stiftungsratsvorsitzender und Staatsministerin Melanie Huml, Schirmherrin der Stiftung diskutierten über die Bewegründe der Stiftungsgründung, die Entwicklung in den letzten 20 Jahren, den Umgang der Politik mit dem Thema Sterben und Tod, die derzeitigen Schwerpunkte der Stiftung und Ausblick in die Zukunft.

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In diesem festlichen Rahmen wurde auch die Hospizpreise 2019 verliehen. Mit den Preisen werden herausragende Leistungen im Ehrenamt sowie innovative und richtungsweisende Projekt aus dem Bereich der Hospizarbeit ausgezeichnet. Die Preisträger 2019 sind Christine Meseth-Voß, Helene Peter und Rosi Jarema von der Hospizinitiative der Caritas Sozialstation Nittenau-Bruck e.V., die Hospizgruppe Gehörlose von der Diözese Würzburg und Gesa Gottschalk, Sarah Levy und Roman Pawlowski, den Autoren eines Artikels in der Zeitschrift „Geo kompakt“.

Den drei Preisträgerinnen der Sozialstation Nittenau-Bruck sind jeweils aktiv in verschiedene Ehrenamtsprojekte eingebunden, ihnen ist gemeinsam, dass sie in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit nicht fragen, sondern handeln. Ihr Einsatz ist schier unermüdlich. Sie stellen sich dabei jederzeit auf die jeweilige Situation ein und arbeiten dabei feinsinnig, besonnen und bedacht.

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Hospizarbeit ist eine spirituelle und psychosoziale Begleitung, die dem Sterbenden, sowie seinen Angehörigen zu Gute kommt. Das Ehrenamt hat seinen Platz in der betreuenden tröstenden Zuwendung. Doch wer ist für gehörlose Menschen da, die dem Tod entgegengehen? Kranke gehörlose Menschen leben sehr isoliert und bekommen zu wenig Begleitung. Oft ist das Sterben gehörloser Menschen mit sehr großer Einsamkeit verbunden. Die Preisträger/innen des Projektpreises gehen mit viel Einfühlungsvermögen und einer liebevollen Begleitung auf die Bedürfnisse und Wünsche gehörloser Menschen und ihrer Angehörigen ein. Bereits seit 18 Jahren begleiten sie in ganz Unterfranken schwer kranke und sterbende Gehörlose zu Hause, im Krankenhaus oder in Pflegeheimen.

Mit dem Sonderpreis werden die Autoren Gesa Gottschalk, Sarah Levy und der Fotograf Roman Pawlowski ausgezeichnet. Ihr Beitrag im Geomagazin trägt den Titel „Das erfüllte Leben“ und befasst sich mit nichts anderem als dem Tod und zwar nicht mit dem Tod der anderen, sondern mit dem eigenen Tod. Die Autoren stellen in berührenden Interviews und beeindruckenden Portraitbildern die Einstellung zu der eigenen Sterblichkeit dar. Der Artikel macht Mut und Hoffnung und gibt vor allem Ansporn das Leben zu lieben und zu leben, nichts aufzuheben, aber auch die Normalität des Alltags anzunehmen.

Benefizkonzert mit dem Polizeiorchester Bayern vom
07. Oktober 2018

Mit stehenden Ovationen bedankten sich die begeisterten Zuhörer beim Polizeiorchester Bayern für zwei Stunden mitreißender Musik. Unter dem Motto „Sagenhafter Klangzauber“ hatte der musikalische Leiter des Orchesters, Prof. Johann Mösenbichler, ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das Jung und Alt in seinen Bann zog. Der musikalische Bogen spannte sich von der Ouvertüre der Zauberflöte, über den Zauberlehrling von Paul Dukas, bis hin zu Lord of the Rings, Harry Potter und König der Löwen.

Dr. Florian Herrmann, Chef der Bayerischen Staatskanzlei, outete sich in seinem Grußwort als großer ... weiterlesen und Bildergalerie! <- hier klicken

Stabwechsel im Stiftungsrat der Bayerischen Stiftung Hospiz am 23.05.2018

Nach fast 20 Jahren im Stiftungsrat, davon viele Jahre als dessen Vorsitzender, ist Dr. Thomas Binsack auf eingenen Wunsch ausgeschieden. Wir bedanken uns bei einem der Gründungsväter unserer Stiftung für sein warmherziges und sensibles Engagement und die enorme Aufbauleistung für die Hospizarbeit in ganz Bayern! Zum neuen Vorsitzenden des Stiftungsrates wurde der Chefarzt der Palliativstation am Juliusspital Würzburg, Dr. Rainer Schäfer gewählt. Viel Glück und Erfolg für die neuen Aufgaben!

Neuerstiftungsrat2018

Die beiden "Vorsitzenden" im Gespräch (links Dr. Schäfer, rechts Dr. Binsack)

Ehrenamt: in jedem Alter ein Gewinn

Porträtfoto: Patient und Pflegerin im Gespräch.
Weltweit wird die Hospizbewegung wesentlich vom Ehrenamt getragen. Ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter und die Profis aus Pflege, Medizin und Management arbeiten eng miteinander. Vor ihren Einsätzen werden die ehrenamtlichen Kräfte intensiv geschult und eingearbeitet. Übrigens: Auch jüngere Menschen sind im Ehrenamt gefragt. Ehrenamtliche Kräfte engagieren sich meist zwei bis vier Stunden pro Woche – ein Aufwand, der sich für sie gut mit Beruf oder Studium vereinbaren lässt. Hier erfahren Sie mehr übers Ehrenamt

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Neuer Flyer der Bayerischen Stiftung Hospiz

Der neue Flyer der Bayerischen Stiftung Hospiz soll die Hospizvereine bei Ihrer Öffentlichkeitsarbeit unterstützen und die Hospizidee verbreiten. Er ist neben Deutsch in 12 weiteren Sprachen (Arabisch, Bulgarisch, Englisch, Italienisch, Kurdisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch und Ungarisch) erhältlich und kann über das Kontaktformular unserer Homepage bezogen werden.
Er enthält Informationen zum Grundgedanken der Hospizidee, den Zielen der Hospizbewegung und der Arbeit der Stiftung. Der Flyer beleuchtet zudem das Ehrenamt in der Hospizbewegung näher. Neben dem Tätigkeitsbereich erfährt man, wie man Hospizbegleiterin oder Hospizbegleiter werden kann. Er befasst sich auch mit aktuellen Themen, wie Sterben in der zweiten Heimat oder Hospizbegleitung im Altenheim.

 

Bestellen: unsere neue Broschüre

Seit September 2017 ist unser neuer Internetauftritt online. Gleichzeitig ist die neue Broschüre der Bayerischen Stiftung Hospiz mit Informationen und Porträts erschienen – zum Selberlesen und sehr gerne auch zum Weitergeben. In unserem Download-Center können Sie die Broschüre herunterladen und bestellen.

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Adressen

Hier finden Sie Hospizvereine, stationäre Hospize, Palliativstationen und ambulante Dienste in Bayern. Klicken Sie einfach auf eine Region auf der Bayernkarte oder in der Liste:

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Grußwort

"Oft denke ich an den Tod, den herben / und wie am End ich's ausmach' / ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben / und tot sein, wenn ich aufwach!" Mit Zeilen des Malers Carl Spitzweg eröffnet Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml ihre Betrachtung über die Idee und Bedeutung der Hospizbewegung …

Weiterlesen: Grußwort Staatsministerin Melanie Huml.

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