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Veranstaltungen
- 1.000 EUR erhält die Bayerische Stiftung Hospiz durch eine Benefizveranstaltung mit Vernissage der Münchner Künstlerin Naomi Lawrence und Bildversteigerung durch die Schauspielerin Ilona Grübel in der Murnauer Kaffeerösterei am 22.1.2011
- "Tigerauge" e.V. erhält 1.000 Euro von der Béatrice-Fritsch-Stiftung
- 11. Fachtagung der Bayerischen Stiftung Hospiz: Und Reden ist doch nur Silber ... - Kommunikation in der helfenden Begleitung am 14./15.11.2011 in Schloss Schney/Lichtenfels
- Bayerische Stiftung Hospiz auf den Freiwilligen Tagen im OEZ München
- Die Bayerische Stiftung Hospiz auf den Münchner Freiwilligen Tagen im PEP
- Die Bayerische Stiftung Hospiz auf der "Messe 66" im M,O,C München vom 11.-13. März 2011
- 10. Fachtagung der Bayerischen Stiftung Hospiz "Demenz, ALS, Behinderung - Sterbebegleitung in komplexen Situationen" am 8./9.11.2010 in Schloss Schney/Lichtenfels
- Ausstellung "Hellogoodbye" der Münchner Künstlerin Naomi Lawrence in der Kreissparkasse München 20.9.2010 - 1.10.2010
- Teilnahme der Bayerischen Stiftung Hospiz an der "Messe 66" im M,O,C München vom 16. bis 18. April 2010
- 3. Informationsveranstaltung der Bayerischen Stiftung Hospiz am 21. Januar 2010 in Rosenheim
- Wanderausstellung "Gemeinsam Gehen"
- Eröffnung der Wanderausstellung "Gemeinsam Gehen" am 21. Oktober 2010 in Weiden
- Eröffnung der Wanderausstellung "Gemeinsam Gehen" am 5. Oktober 2010 in Coburg
- Eröffnungsveranstaltung der Wanderausstellung "Gemeinsam Gehen" in Karlstadt
- Eröffnung der Wanderausstellung "Gemeinsam Gehen" am 7. Juli 2010 in Bayreuth
- Eröffnungsveranstaltung der Bayerischen Stiftung Hospiz im Rahmen der Wanderausstellung "Gemeinsam Gehen" am 19. Mai 2010 im Rathaus Gauting
- Der Tod gehört zum Leben – feierliche Eröffnung der Wanderausstellung "Gemeinsam Gehen" im Rathaus Rosenheim am 12. Januar 2010
- Empfang zum 10-jährigen Bestehen der Bayerischen Stiftung Hospiz und Eröffnung der Wanderausstellung "Gemeinsam Gehen" am 18. September 2009
- Veranstaltungen in früheren Jahren
Am Sonntag, 22.1. fand in der gut besuchten Murnauer Kaffeerösterei die Benefizveranstaltung der Bayerischen Stiftung Hospiz mit Vernissage der Münchener Künstlerin Naomi Lawrence (www.naomi-lawrence.com) statt. Nach einführenden Worten von Thomas Eckel betreffend der Kooperation mit der Bayerischen Stiftung Hospiz und einer kurzen Vorstellung der Stiftung durch den Stiftungsratsvorsitzenden der Bayerischen Stiftung Hospiz, Dr. Thomas Binsack, eröffnete die Schauspielerin Ilona Grübel zusammen mit der Künstlerin Naomi Lawrence die Versteigerung des Bildes "River deep - mountain high", das auf einen Kaffeesack gemalt ist. Lebhaft wurde geboten, sodass es bis zuletzt spannend blieb, wer das Bild ersteigern würde. Bei EUR 450,- fand das Bild dann in Klaus Kroeker und seiner Lebensgefährtin Anna Seubert stolze neue Besitzer. Klaus Kroeker, der auch Leiter der Band, Fiddler´s Fare ist, packte vor Freude über den Erwerb des Bildes die Instrumente aus und spielte bis zum Ende der Veranstaltung Irish Folk und Fiddle Music.
Die Kaffeerösterei spendet die Tageseinnahmen, den Erlös aus der Versteigerung sowie 2 € pro verkaufter Dose aus dem Verkauf von Kaffee- und Kakaodosen die Naomi Lawrence in einem aufwendigen Holzdruckverfahren schon in der Vorweihnachtszeit hergestellt hatte, http://www.murnauer-kaffeeroesterei.de/pages/de/wissenswertes/veranstaltungen/coffee-fee/index.html in Höhe von EUR 900,- an die Bayerische Stiftung Hospiz.
Hinzu kommt eine Spende über EUR 100,- der Raiffeisenbank Weilheim e.G.
Die Ausstellung ist noch bis 29.2.2012 in der Kaffeerösterei zu den jeweiligen Öffnungszeiten zu sehen. Kaffee- und Kakaodosen zu Gunsten der Stiftung können weiterhin erworben werden.
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"Tigerauge" e.V. erhält 1.000 Euro von der Béatrice-Fritsch-Stiftung
Zweck der Béatrice-Fritsch-Stiftung ist es, die Hospizidee in Erlangen und ganz Mittelfranken zu fördern. Darüber hinaus soll bayernweit die Betreuung schwer- und schwerstkranker Kinder und Jugendlicher gefördert, verbessert und finanziell unterstützt werden. Daher erhielt der Verein "Tigerauge" Initiative Kinderhospiz Nordbayern e.V. von der Béatrice-Fritsch-Stiftung am 20.1.2012 eine Zuwendung von 1.000 Euro. Diese Zuwendung übergab das Ehepaar Bärbel und Günther Fritsch und Barbara Hörber (Vorstand der Bayerischen Stiftung Hospiz) im Rahmen einer Scheckübergabe an Dr. Dorothea Hobeck, Vorsitzende des Fördervereins Tigerauge e.V.
Tigerauge e.V. hat das Ziel, die hospizliche und palliative Versorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu verbessern.
"Wir möchten erreichen, dass Eltern und Angehörige soviel Zeit wie möglich für ihre kranken Kinder und Jugendlichen haben. Dazu ist es wichtig,
dass neben der bereits gut etablierten ambulanten hospizlichen und palliativen Versorgung auch die stationäre Unterstützung ausgebaut wird"
,
betont Dr. Dorothea Hobeck, 1. Vorsitzende des Fördervereins Tigerauge e.V. Da die gesamte Familie betroffen ist, bedarf es laut
Dr. Hobeck einer umfassenden Betreuung, die über die Leistungen unseres Gesundheitssystems hinausgeht.
"Tigerauge" e.V. hat zum Beispiel die Einrichtung von 2 Palliativbetten an der Kinder- und Jugendklinik am Universitätsklinikum
Erlangen unterstützt und finanziell gefördert. Betroffene Kinder, Jugendliche und deren Eltern haben zwar immer wieder den Wunsch, so wenig Zeit wie
möglich in der Klinik verbringen zu wollen, jedoch in manchen Fällen ist es notwendig, dass neben der guten ambulanten Versorgung auch eine stationäre
hospizliche und palliativmedizinische Behandlung mit einem speziell ausgebildeten Ärzte- und Pflegeteam geleistet
werden kann.
Tigerauge e.V. hat das Ziel zum einen mögliche Versorgungslücken in Nordbayern zu schließen und zum anderen bereits bestehende Angebote
weiter zu verbessern, damit für lebenslimitiert erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, deren Familien und Angehörigen das Leben bis zum
Schluss lebenswert ist.
Weitere Informationen: http://tigerauge.org/impressum.html
Von links nach rechts:
Barbara Hörber, Vorstand der Bayerischen Stiftung Hospiz
Katja Schatz, Fördervereinsmitglied Tigerauge e.V.
Dr. Dorothea Hobeck, Vorsitzende des Fördervereins Tigerauge e.V.
Bärbel Fritsch, Béatrice-Fritsch-Stiftung
Günther Fritsch, Béatrice-Fritsch-Stiftung
Die 11. Fachtagung der Bayerischen Stiftung Hospiz widmete sich dem Thema: "Und Reden ist doch nur Silber ... - Kommunikation in der helfenden Begleitung". Wie in den Jahren zuvor, war die Tagung auch in diesem Jahr mit rund 130 Teilnehmern aus ganz Bayern ausgebucht. Mit einem kurzen Impulsreferat von Frank Kittelberger "Hier werden Sie geholfen" - Fallen und Brücken in der Kommunikation, wurde die Tagung eröffnet. Im Anschluss konnten die Teilnehmer an einem der Workshops teilnehmen, die sich mit Themen wie Gesprächsführung, Mein Kommunikationsstil, Kommunikation am Telefon, Körpersprache, Wahrnehmung, Wertschätzende Kommunikation und Validation beschäftigten. Ein ganz besonderes Highlight in diesem Jahr war das Abendprogramm mit dem Titel "Aus dem Dschungel der nonverbalen Botschaften: Mein Körper spricht und warum weiß ich nichts davon?", das von dem Pantomime-Künstler Alexander Veit, Freising, gestaltet wurde. Das vollständige Programm finden Sie unter: Einladung Fachtagung 2011
Auch in diesem Jahr wurde wieder der Förderpreis der Enno-Wunderlich-Stiftung vergeben. Diese, eine Treuhandstiftung der Bayerischen Stiftung Hospiz, hat es sich seit nunmehr fünf Jahren zur Aufgabe gemacht, das große ehrenamtliche Engagement der fränkischen Hospizhelferinnen und -helfer durch die Verleihung von Förderpreisen zu würdigen. Geehrt wurden in diesem Jahr drei Personen, die sich in besonderer Weise in der Hospizarbeit in Franken engagieren.
Verliehen wurde der Förderpreis an Frau Ursula Dumann-Specht vom Hospizverein Hof. Ihr Bemühen und großartiger Einsatz haben
dazu geführt, dass in Hof eine Palliativstation errichtet wurde. Krankheitsbedingt konnte Frau Dumann-Specht nicht anwesend
sein. An ihrer Stelle nahm Frau Ursula Fischer den Preis entgegen.
Des Weiteren wurde der Förderpreis an Frau Rosi Goß vom Hospiz Xenia in Nürnberg vergeben. Seit Eröffnung des Hospizes hat sie
sich regelmäßig vor allem um das leibliche Wohl der schwerkranken und sterbenden Hospizbewohner gesorgt und somit einen
wertvollen Beitrag zum Gelingen des Hospizgedankens "Leben bis zuletzt" beigetragen.
Ein weiterer Preisträger ist Helmut Göbel vom Hospizverein Bamberg. Er leitet seit vielen Jahren den Arbeitskreis
Öffentlichkeitsarbeit des Hospizvereins Bamberg und die Beratungsstelle Patientenverfügung.
Begrüßung Dr. Thomas Binsack, Stiftungsratsvorsitzender der Bayerischen Stiftung Hospiz
Grußwort des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Dr. Andreas Frank
Impulsreferat, Frank Kittelberger
Referenten, von links nach rechts:
2. Reihe: Dr. Thomas Binsack, Stiftungsratsvorsitzender der Bayerischen Stiftung Hospiz
Frank Kittelberger, München
Pfarrerin Dorothea Bergmann, München
Ulrike Zeller, München
Pfarrerin Karoline Labitzke
1. Reihe: Renate Reyerbach
Renate Wirtz, München
Alexander Veit, Freising
Bernadette Fittkau-Tönnesmann, M.P.H. München
Laudatio Förderpreis der Enno-Wunderlich-Stiftung, Friedgard Irlbacher-Halter
Preisverleihung der Enno-Wunderlich-Stiftung, Preisträger, von links nach rechts
Christian Nicolay, HypoVereinsbank München - Member of UniCredit
Ursula Fischer, stellvertretend für Ursula Dumann-Specht, 1. Vorsitzende Hospizverein Hof
Friedgard Irlbacher-Halter, HypoVereinsbank München - Member of UniCredit
Rosi Goß, Hospiz Xenia, Nürnberg
Dr. Thomas Binsack, Stiftungsratsvorsitzender der Bayerischen Stiftung Hospiz
Helmut Göbel, Hospizverein Bamberg
Dr. Thomas Elsner, stellvertretender Stiftungsvorstand der Bayerischen Stiftung Hospiz
Am 23.9.2011 informierten Frau Neumann (Stiftungssachbearbeiterin) und Frau Kindelán Roché (Fundraising/Sponsoring) die Besucher des Olympia Einkaufszentrum München (OEZ) über Ziele und Aufgaben der Bayerischen Stiftung Hospiz sowie Möglichkeiten der ehrenamtlichen Mitarbeit in den Hospizvereinen in Bayern.
links: Ulla Neumann, rechts: Gertraud Kindelán Roché
Am 1. Juli war die Bayerische Stiftung Hospiz mit einem Messestand auf den Münchner Freiwilligen Tagen im Einkaufszentrum Neuperlach (PEP), München, vertreten. Frau Neumann (Stiftungssachbearbeiterin) und Frau Kindelán Roché (Fundraising/Sponsoring) informierten die Besucher über Ziele und Aufgaben der Bayerischen Stiftung Hospiz sowie Möglichkeiten der ehrenamtlichen Mitarbeit in den Hospizvereinen in Bayern.

links: Gertraud Kindelán Roché, rechts: Ulla Neumann
Auch in diesem Jahr war die Bayerische Stiftung Hospiz mit einem Messestand auf der Messe 66 vertreten. Unterstützt durch zwei Mitarbeiterinnen des Kinderhospizes in Bad Grönenbach im Allgäu http://www.kinderhospiz-allgaeu.de/de/index.php informierten Frau Neumann (Stiftungssachbearbeiterin) und Frau Schöne (Vorstandsvorsitzende), Frau Kaiser sowie Frau Kindelán Roché (Fundraising/Sponsoring) die Besucher über Ziele und Aufgaben der Bayerischen Stiftung Hospiz und die Arbeit der Hospizvereine. Einige Fragen wurden auch zum Patientenverfügungsgesetz sowie zu den Themen Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung beantwortet. Wer hier Beratungsbedarf hat, sollte sich an einen Hospizverein (Adressen finden Sie unter dem Link Informationen über Hospizarbeit und Palliativmedizin) wenden. In der Regel bieten alle Hospizvereine eine kostenlose und umfassende Beratung an. Hilfreich ist auch die Broschüre "Vorsorge für Unfall, Krankheit und Alter" des Bayerischen Justizministeriums, die Sie hier kostenlos herunter laden können: http://www.verwaltung.bayern.de/Broschueren-bestellen-.196-1067740.1928150/index.htm. Sehr empfehlenswert ist zudem das Buch "Patientenrechte am Ende des Lebens" (DTV Verlag) der Münchner Rechtsanwälte Beate Steldinger und Wolfgang Putz.
Einen Höhepunkt der Messearbeit bildete der Workshop "Aromatherapie", der von Stefan Theierl geleitet wurde. Mehr als 70 Interessierte verfolgten den spannenden Vortrag über die verschiedenen Aromen und deren Pflege- und Heilkraftwirkung. Stefan Theierl hob besonders die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Lavendel in den Vordergrund.
Auch 2012 wird die Bayerische Stiftung Hospiz vom 20. bis 22. April 2012 auf der Messe 66 vertreten sein - wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Die Fotos zeigen Gertraud Kindelán Roché (Bayerische Stiftung Hospiz, Fundraising/Sponsoring) und Ursula Kaiser (Bayerische Stiftung Hospiz, Verwaltung) am Messestand
Die 10. Fachtagung der Bayerischen Stiftung Hospiz widmete sich den Themen Demenz, ALS, Behinderung - Sterbegleitung in komplexen Situationen. Mit rund 130 Teilnehmern aus ganz Bayern war die Tagung erneut ausgebucht. Neben Vorträgen zum Thema Demenz und "Amyotrophe Lateralsklerose/ALS" wurden auch zahlreiche Workshops wie z.B. Musik, Aroma-, und Atemtherapie, Selbstpflege und Supervision angeboten. Weitere Themen der Workshops waren u.a. Altenheimseelsorge für schwerkranke und demente Menschen, Validation bei Demenzkranken, ethische Fragen bei Demenzkranken sowie die Frage, ob Demenzkranke anders sterben. Auch wurden Rituale im Umgang mit Demenzkranken vorgestellt. Das vollständige Programm finden Sie unter: Einladung_Fachtagung_2010
Die Enno-Wunderlich-Stiftung, eine Treuhandstiftung der Bayerischen Stiftung Hospiz, hat es sich seit nunmehr vier Jahren zur Aufgabe gemacht, das große ehrenamtliche Engagement der fränkischen Hospizhelferinnen und -helfer durch die Verleihung von Förderpreisen zu würdigen. Geehrt wurden in diesem Jahr fünf Personen, die sich in besonderer Weise in der Hospizarbeit in Franken engagieren.
Preisträger waren zwei Mitglieder des Hospizvereins Ansbach e.V., Frau Thea Holzhammer und Herr Franz Söllner. Zudem wurde der Förderpreis an zwei Mitglieder des Hospizvereins Erlangen e.V., Frau Gudrun Hacker und Frau Margret Warth überreicht. Eine weitere Preisträgerin ist die Diakonisse Erna Müller vom Hospizverein Neuendettelsau/Windsbach e.V.
Informationen über die Preisträger können Sie hier abrufen.
v.l.n.r.:
Ministerialdirektor Friedrich Seitz, Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
Stiftungsratsvorsitzender Dr. Thoma Binsack, München
Gudrun Hacker, Hospizverein Erlangen
Margret Warth, Hospizverein Erlangen
Diakonisse Sr. Erna Müller, Hospizverein Neuendettelsau
Frank Söllner, Hospizverein Ansbach
Stiftungsvorstand Gabriele Göhl, Bayreuth
Die bekannte Münchner Künstlerin Naomi Lawrence (www.naomi-lawrence.com) konzipierte dieses Jahr eine ganz
besondere Ausstellung für die Bayerische Stiftung Hospiz. Die Kreissparkasse München hatte freundlicherweise die Kundenhalle für die
Ausstellung zur Verfügung gestellt.
Naomi Lawrence: "Da die meisten Menschen sich ungern mit dem Thema Sterben befassen, möchte ich mich diesem Thema von einer
zugänglicheren Seite nähern. Nicht Krankheit, Sterben und Verlust sollen im Mittelpunkt stehen, sondern das Weiterleben des
Verstorbenen in uns und der unendliche Kreislauf des Lebens. Nach den Bildern im Eingangsbereich soll das wesentliche Element der
Ausstellung eine Hasenfigur aus Keramik sein. Der Hase ist nicht nur im christlichen Glauben ein Tier, welches symbolisch für die
Wiedergeburt steht."
Der Einladung zur Ausstellungseröffnung am 20.9. folgten über 200 Gäste. Nach Grußworten von Walter Fichtel, Direktor und
Vorstandsmitglied der Kreissparkasse München/Starnberg; Marie Hesse, Vorstand der Bayerischen Stiftung Hospiz; Henriette Gräfin zu
Castell, Mitglied des Stiftungsrats der Bayerischen Stiftung Hospiz, Dr. med. Birgit Vyhnalek, Klinikum Großhadern, Universität
München; Michael Lohner, Geschäftsführer der SWW München, stellte der Moderator (Radio Charivari) die anwesenden Prominenten vor, die
für die Ausstellungseröffnung einen Hasen gestaltet hatten: Ilona Grübel, Verena Buratti, Sabine Bohlmann, Paulina Rümmelein,
Carin C. Tietze, Timothy Peach, Ecco Meineke, Sylvia Schirmer, Rena und
Rene Dumont. Auch die beiden Stiftungsratsmitglieder Henriette Gräfin zu Castell wie auch
Wilfried Mück, die SWW sowie Birgit Vyhnalek hatten einen gestalteten Hasen mitgebracht. In den von dem Moderator
durchgeführten Interviews erfuhren die Teilnehmer der Veranstaltung, warum sich der eine oder andere Prominente für die Bayerische
Stiftung Hospiz engagiert.
Nach dem offiziellen Teil des Abends konnten sich die vielen interessierten Gäste mit Getränken und Häppchen vom Buffet stärken. Wir
danken der Kreissparkasse München/Starnberg, der SWW sowie dem Bestattungsinstitut Karl Albert Denk für die Unterstützung
der Veranstaltung.
Wer noch einen Hasen erwerben möchte, kann sich an Naomi Lawrence wenden.
Der Erlös kommt der Bayerischen Stiftung Hospiz zu Gute.
Spots und Mitschnitt: © Radio Charivari
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In diesem Jahr war die Bayerische Stiftung Hospiz mit einem Messestand auf der Messe 66, die vom 16. bis 18. April in
München stattfand, vertreten. Unterstützt durch Hospizbegleiterinnen der Hospizvereine Dachau und Kirchheim sowie des Christophorus Hospiz
Vereins München informierten Frau Neumann (Stiftungssachbearbeiterin) und Frau Hesse (Vorstandsvorsitzende) die Besucher über Ziele und
Aufgaben der Bayerischen Stiftung Hospiz und die Arbeit der Hospizvereine. Viele Fragen wurden auch zum neuen Patientenverfügungsgesetz sowie
zu den Themen Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung beantwortet. Wer hier Beratungsbedarf hat, sollte sich an einen Hospizverein
(Adressen finden Sie unter dem Link Informationen über Hospizarbeit und Palliativmedizin) wenden.
In der Regel bieten alle Hospizvereine eine kostenlose und umfassende Beratung an. Hilfreich ist auch die Broschüre
"Vorsorge für Unfall, Krankheit und Alter" des Bayerischen Justizministeriums, die Sie hier kostenlos herunter laden können:
http://www.verwaltung.bayern.de/Broschueren-bestellen-.196-1067740.1928150/index.htm.
Sehr empfehlenswert ist zudem das Buch "Patientenrechte am Ende des Lebens" (DTV Verlag)
der Münchner Rechtsanwälte Beate Steldinger und Wolfgang Putz.
Den Höhepunkt der Messetage bildete die Lesung der beiden Stiftungsmentoren Ilona Grübel und Friedrich von Thun. Mehr als 300 Menschen lauschten der Lesung aus dem Buch von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder "Alte Liebe".
Auch 2011 wird die Bayerische Stiftung Hospiz vom 11. bis 13. März auf der Messe 66 vertreten sein - wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Am 21. Januar 2010 hatte die Bayerische Stiftung Hospiz zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Trauerbegleitung ins Rathaus Rosenheim eingeladen. Viele Interessierte waren der Einladung gefolgt.
Eröffnet wurde der Abend von Dr. Andreas Frank vom Bayerischen Sozialministerium, der über die Arbeit der Bayerischen Stiftung Hospiz und das Engagement des Freistaates Bayern im Hospizbereich informierte.
"Was versteht man unter spiritueller Begleitung in der Hospiz- und Palliativversorgung?" Dieser Frage ging Pfarrer Dr. Traugott Roser vom Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin München nach.
Während einer Pause hatten die Teilnehmer Gelegenheit sich die Ausstellung "Gemeinsam Gehen" des Bayerischen Sozialministeriums anzusehen und sich bei einem Buffet zu stärken.
Im Anschluss informierte Barbara Noichl, Koordinatorin des Jakobus Hospizvereins für Stadt und Landkreis Rosenheim e.V., über die Hospizbegleitung in Rosenheim. An vielen praktischen Beispielen zeigte sie die Vielfältigkeit der Arbeit der Hospizhelfer auf.
Zum Abschluss des Abends informierte Beate Steldinger, Kanzlei Putz/Steldinger München, über das neue Patientenverfügungsgesetz und die Vorsorgevollmacht. Die eine oder andere Frage wurde nach Abschluss des Vortrags von den Teilnehmern noch gestellt und von Beate Steldinger umfassend beantwortet.
Die Bayerische Stiftung Hospiz dankt den Sponsoren der Veranstaltung Auerbräu, Fresenius und der Sparkassenfonds der Stadtsparkasse Rosenheim, initiiert durch die Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer.
Einladung zur Informationsveranstaltung der Bayerischen Stiftung Hospiz am 21.01.2010 in Rosenheim
Eröffnung der Wanderausstellung "Gemeinsam Gehen" am 21. Oktober 2010 in Weiden
Zur Eröffnung der Wanderausstellung Gemeinsam Gehen im Foyer des Neuen Rathauses in Weiden waren zahlreiche Weidener Bürger, Ehrengäste und ehrenamtliche Hospizbegleiter und Hospizbegleiterinnen erschienen. Die Ausstellung wurde durch den Bürgermeister Höher eröffnet. Herr Höher wies in seinem Grußwort auf einen immer stärker werdenden Bedarf an ehrenamtlichen Helfern gerade auch im Hinblick auf die Veränderung der gesellschaftlichen Strukturen hin.
Frau Antje Schöne, Vorstand der Bayerischen Stiftung Hospiz stellte im Anschluss daran die Arbeit der Stiftung vor. Der offizielle Teil der Eröffnung wurde mit einem Grußwort des Leiters des Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes Weiden, Herrn Heribert Stock beendet. Herr Stock gab Auskunft über die bisherigen Erfolge des Ambulanten Hospizdienstes. 42 Hospizbegleiter sind ehrenamtlich im Einsatz. Bei etwa 70 Sterbebegleitungen entfallen auf jeden Begleiter circa 2500 Stunden pro Jahr. Besonders erwähnenswert ist dabei, dass ein Hospiz- und Palliativnetzwerk Nordoberpfalz aufgebaut und weiterentwickelt werden konnte. So gelang es, für die Nordoberpfalz die Voraussetzung für eine flächendeckende Allgemeine Palliativversorgung aufzubauen. Gleichzeitig wies Herr Stock auf die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen, welche am 17.08.2010 verabschiedet und erstmals am 08.09.2010 in Berlin veröffentlicht wurde.
Herr Stock bezeichnete die Ausstellung Gemeinsam Gehen als "momentan das Beste, was es in Deutschland zu diesem Thema gibt."
Um auch den jüngeren Gesellschaftsschichten einen Bezug zu diesem in vielen Familien als Tabu-Thema behandelten Bereich des Lebens zu vermitteln, hatten die Initiatoren der Ausstellung, Herr Heribert und Frau Ilse Stock, zahlreiche Schulklassen ins Neue Rathaus Weiden eingeladen. Mit Bildern, eindrucksvollen Texten und Audiostationen konnten die Schüler nachspüren, wie es ist, wenn plötzlich ein unvorhersehbares Ereignis, wie Krankheit, Unfall und Tod eines Angehörigen ins Leben einbricht.
Zur Gratulation für den 1000sten Besucher der Ausstellung kam Herr Oberbürgermeister Seggewiß und motivierte die Schüler, überall dort zu helfen, wo man helfen kann.
"Wenn wir geboren werden, ist das ein ganz normaler Prozess, der liebevoll vorbereitet wird - wieso geht das nicht auch,
wenn wir sterben?"
Diese Frage stellt Helga Schadeberg vom Verein "Ein Hospiz für Coburg".
Bereits seit 2006 kämpft der Verein um die Gunst der Entscheidungsträger zur Verwirklichung des großen Ziels ein stationäres
Hospiz in Coburg zu errichten. Die Grundsteine sind bereits gelegt. In der Kükenthalstraße 19 wurde ein Grundstück erworben, der Bedarf an
Hospizplätzen wurde von Seiten der Ärzte, Krankenhäuser und durch die Diplomarbeit der Studentin Lissy Völkel nachgewiesen, die Zustimmungen
der Bayerischen Staatsregierung und der Stadt Coburg wurden eingeholt.
Die Caritas hat sich als Träger des Hospizes bereit erklärt. "Ein Hospiz ist kein Sterbehaus, ein Hospiz ist
Lebensraum"
– so Richard Reich Geschäftsführer der Caritas.
Nun gilt es die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf dieses eher unpopuläre Thema zu lenken. Aus diesem Grund hat Helga Schadeberg die Wanderausstellung "Gemeinsam Gehen" nach Coburg geholt.
Pfarrer Markus Merz eröffnete am 05.Oktober 2010 im Ostchor der Moritzkirche die Ausstellung.
Während Bürgermeister Norbert Tessmer sich wünschte auch die Hospizbewegung in Coburg würde künftig "gemeinsam gehen", bekundete
MdL Jürgen Heike in seinem Grußwort seine Hochachtung vor den ehrenamtlichen Helfern, die Menschen
in ihrem Sterben begleiten.
In ihrem Grußwort stellte Antje Schöne, Vorstand der Bayerischen Stiftung Hospiz, die Arbeit der Stiftung vor.
Anschließend schilderten Dr. Martin Alfrink und Michael Schadeberg was die Hospizbewegung und damit auch der Verein "Ein Hospiz für Coburg"
bereits erreicht hat. Oberärztin Iris Heßelbach informierte über die im Jahre 2009 gegründete Palliativstation, deren Hauptziel es sei
körperliche, wie auch seelische Leiden zu lindern. Seit der Gründung wurden 355 Patientinnen auf dieser Station versorgt. Dr. Marco Ritter gab
einen kurzen Einblick in die ambulante Palliativ-Versorgung.
Zum Ende der Eröffnungsfeier erläuterten Richard Reich und Vera Romahn, Geschäftsführende der Stiftung Lebensraum den Bedarf für ein stationäres Hospiz in Coburg. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch Markus Ewald.
Nach all den Beiträgen hatten die Gäste Gelegenheit sich die Ausstellung anzusehen. Bis zum 18. Oktober 2010 standen die Mitglieder des Vereins in insgesamt 70 Gesprächsrunden zu je 90 Minuten als Ansprechpartner zur Verfügung. Das sog. Moritzer Stadtgespräch stand am 17. Oktober unter dem Thema "Würde im Sterben - Ein Gespräch zum Umgang mit dem Tod mitten im Leben".
KARLSTADT - "Ganz nah dran am Leben"
Wanderausstellung "Gemeinsam Gehen" zeigt die Arbeit der Hospizbewegung
Der Stein des Anstoßes war für Rosemarie Mieruschewsky die Arbeit auf der Intensivstation im Krankenhaus. "Es kann nicht sein, dass Menschen so unwürdig behandelt werden. Dass Angehörige aus dem Zimmer müssen und erst wieder herein dürfen, wenn Menschen tot sind", erzählt sie von ihren damaligen Erlebnissen und Gefühlen. Sie begann, sich in der Hospizarbeit zu engagieren. 1992 zählte der Bayerische Hospizverein zwölf Mitglieder.
Heute hat allein der Hospiz-Verein Main-Spessart 430 Mitglieder, davon 52 Aktive. Was diese leisten und was hinter dem Noch-Tabuthema Sterbearbeit steckt, das ist seit dem Wochenende in der Wanderausstellung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung "Gemeinsam Gehen" in den Räumen der Sparkasse Karlstadt zu sehen.
An verschiedenen Hörstationen kommen Betroffene, Angehörige und Hospizhelferinnen und Hospizhelfer zu Wort, erzählen eindrucksvoll ihre Erlebnisse und schildern ihre Gefühle. "Wir wollen mit der Ausstellung eine Idee von unserer Arbeit vermitteln und Menschen motivieren, mitzumachen", sagte Heribert Zeller vom Hospiz-Verein Main-Spessart bei der Begrüßung anlässlich der Ausstellungseröffnung.
"Hospizarbeit ist Schwerstarbeit; man braucht eine professionelle Ausbildung. Aber es ist auch eine ganz wunderbare Erfahrung, denn man ist ganz nah dran am Leben", schilderte Zeller die Arbeit der Ehrenamtlichen. Seit 1993 gibt es den Verein im Landkreis Main-Spessart; zwischen 30 und 60 Jahre alt sind seine aktiven Mitglieder, die, wie Rosemarie Mieruschewsky, jederzeit zu einem Menschen gerufen werden können. "Wir werden vom Krankenhaus, von Angehörigen oder vom Patienten selbst angerufen", erzählt sie. Auf einem Handy ist immer jemand erreichbar, selbst bei der Ausstellungseröffnung hat es Rosemarie Mieruschewsky dabei.
Wie wichtig die Hospizarbeit auch für die Einrichtungen im Landkreis ist, betonte Landrat Thomas Schiebel. "Krankenhäuser und Altenheime kommen hautnah mit dem Thema in Berührung und wissen, dass es eine Erleichterung ist, fachlich kompetente Arbeit leisten zu können", so Schiebel.
Paul Kruck, Bürgermeister der Stadt Karlstadt, sagte, wenn es dem Ende zugehe, bräuchten Menschen andere Menschen an ihrer Seite, die sie begleiteten. Er hoffte, dass die Ausstellung den einen oder anderen dazu bewegt, hervorzutreten und mitzumachen.
So wie Rosemarie Mieruschewsky es damals getan hat und immer noch tut. Sie hat schon viele Menschen begleitet, selbst trauernden Muslimen beim Beten die Hand auf die Schulter gelegt. Was sich ihrer Meinung nach in der Hospizarbeit getan hat? Die Intensivstation von damals gibt es nicht mehr; dort lässt sich nicht nachschauen. "Die Palliativ- und Hospizarbeit ist immer noch nicht da, wo wir sie gern hätten", sagt Mieruschewsky. "Aber sie ist auf einem guten Weg."
Das Bild zeigt von links nach rechts:
Brigitte Servatius, Erste Bürgermeisterin der Gemeinde Gauting,
Sabine Bohlmann, Schauspielerin und Kinder- und Jugendbuchautorin,
Dr. Andreas Frank, Bayerisches Sozialministerium.
Blick ins Publikum
Am 7. Juli 2010 wurde die Wanderausstellung "Gemeinsam Gehen" in Bayreuth, der Heimatstadt der Bayerischen Stiftung Hospiz, eröffnet. Im dort ansässigen Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) wird die Stiftung verwaltet.
Trotz des bevorstehenden WM-Fußballspiels waren zahlreiche Interessierte der Einladung gefolgt. Nach einem Grußwort des Oberbürgermeisters Dr. Michael Hohl zeigte Marie Hesse, Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Stiftung Hospiz, die Aufgabenbereiche der Bayerischen Stiftung Hospiz auf und führte in die Wanderausstellung "Gemeinsam Gehen" ein. Anschließend informierte Dr. Wolfgang Schulze, Chefarzt der Palliativstation am Klinikum Bayreuth, über die Palliativstation und seine Tätigkeit. Beeindruckend schilderte er, welche letzten Wünsche von Sterbenden, beispielsweise eine Boots- oder Schlittenfahrt, durch die vielen engagierten Betreuer der Station umgesetzt werden. Den Werdegang des Bayreuther Hospizvereins sowie die Tätigkeiten der ehrenamtlichen Hospizhelfer zeigte Angelika Fell, Koordinatorin des Hospizvereins, auf. Dr. Jochen Fähler berichtete über den Aufbau und die Tätigkeit des Albert-Schweizer-Hospizes. Bewegend erzählte die Intendantin des Festivals junger Künstler in Bayreuth, Dr. Sissy Thammer, wie sie durch den Tod eines nahen Familienangehörigen die Hospizarbeit kennengelernt hat und tatkräftig unterstützt. Im Anschluss las Regierungsvizepräsidentin Petra Platzgummer-Martin aus dem Buch der IKH Prinzessin Beatrice von Bayern "Die Tür, durch die wir alle gehen – Meine Erfahrungen in der Hospizbewegung".
Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung hatten die Gäste Gelegenheit die Wanderausstellung zu besichtigen und sich bei Getränken und Häppchen zu stärken. Den musikalischen Teil des Abends gestaltete das Saxophonquartett der Musikschule Bayreuth, die mit Titeln wie "Summertime" so manch einem ein Lächeln auf die Lippen zauberten.
Die nächsten Stationen der Wanderausstellung finden Sie unter http://www.gemeinsam-gehen.de/aussteller/terminplan.html. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Pressemitteilung des StMAS zur Ausstellungseröffnung in Bayreuth
Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl
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Zahlreiche Gautinger Bürger waren der Einladung zur Ausstellungseröffnung "Gemeinsam Gehen" ins Rathaus Gauting gefolgt. Eröffnet wurde der Abend mit einem Grußwort der ersten Bürgermeisterin der Gemeinde Gauting, Brigitte Servatius. In ihrem Grußwort betonte sie, wie gelungen diese Ausstellung sei und dass die Besucher sich vor allem für die Texte der einzelnen Module der Ausstellung Zeit nehmen sollten.
Im Anschluss stellte Dr. Andreas Frank, Referatsleiter im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, das Engagement des Ministeriums im Hospizbereich dar und berichtete über die Tätigkeit der Bayerischen Stiftung Hospiz. Begeistert lauschten die Besucher der anschließenden Lesung aus dem Buch von Beatrice Prinzessin von Bayern "Die Tür, durch die wir alle gehen – Meine Erfahrungen in der Hospizbewegung", vorgetragen von der Schauspielerin und Kinder- und Jugendbuchautorin Sabine Bohlmann. Eine Gesprächsrunde zum Thema Hospizarbeit, moderiert von der Journalistin Britta Hundesrügge, gab einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Facetten der Hospizbewegung. Teilnehmer der Gesprächsrunde waren Frau Dr. med. Elisabeth Hilber, Frau Dr. med. Carola Riedner, die beiden Koordinatorinnen des Ambulanten Hospizdienstes Gauting, Yvonne Bär und Franziska Scarisbrick, die Hospizhelferin Ruth Krafft sowie Herr Pfarrer Dr. Günter Riedner.
Das Bild zeigt von links nach rechts:
Brigitte Servatius, Erste Bürgermeisterin der Gemeinde Gauting,
Sabine Bohlmann, Schauspielerin und Kinder- und Jugendbuchautorin,
Dr. Andreas Frank, Bayerisches Sozialministerium.
Blick ins Publikum
Am 12. Januar 2010 wurde im Foyer des Rathauses Rosenheim die Wanderausstellung "Gemeinsam Gehen" feierlich eröffnet. Zahlreiche Rosenheimer Bürger, Hospizhelfer, Freunde des Jakobus Hospizvereins e. V. und der Bayerischen Stiftung Hospiz waren gekommen, um sich über die Hospizarbeit in Bayern und im Raum Rosenheim zu informieren.
Die Rosenheimer Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, die selbst Mitglied im Jakobus Hospizverein Rosenheim ist, eröffnete die Ausstellung mit den Worten: "Hospiz ist eine bedeutende Bewegung".
Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer
Im Anschluss stellte Marie Hesse, Vorstand der Bayerischen Stiftung Hospiz, die Arbeit der Stiftung vor. Dr. Andreas Frank vom
Bayerischen Sozialministerium informierte über das Engagement des Freistaates Bayern im Hospizbereich.
"Leicht ist Hospizarbeit nicht. Sie sei eine 'Sache der Einstellung'. Die innere Haltung zum Tod sei dabei entscheidend. Man muss erkennen,
dass das Leben und das Sterben zusammen gehören."
Dr. Andreas Frank, Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
Die Arbeit des Jakobus Hospizvereins für Stadt und Landkreis Rosenheim e. V. stellte anschließend die Vorsitzende des Vereins, Reinhilde Spies, vor. Vor siebzehn Jahren fing der Verein mit 48 Mitgliedern an, heute seien es 625. Damals wusste man nicht, ob man all den Aufgaben gewachsen sei, heute sei der Verein einer der größten in Bayern und findet große Unterstützung in der Bevölkerung und in der Politik.
Die neue Palliativstation in Rosenheim, die am 8. Januar 2010 eröffnet werden konnte, stellte Dr. Michael Schnitzenbaumer vor.
Zum Schluss des offiziellen Teiles las Schauspielerin Ilona Grübel aus dem Buch "Die Tür, durch die wir alle gehen – Meine Erfahrungen in der Hospizbewegung" von Prinzessin Beatrice von Bayern das Märchen vor, das von der Liebe, dem Tod und dem Leben handelt.
Ilona Grübel
Nach all den Beiträgen hatten die Teilnehmer Gelegenheit sich die Ausstellung anzusehen, den musikalischen Darbietungen zu lauschen und sich an einem Buffet zu stärken.
Die Bayerische Stiftung Hospiz dankt den Sponsoren der Veranstaltung Auerbräu, Fresenius und dem Sparkassenfonds der Stadtsparkasse Rosenheim, initiiert durch die Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer.
Presseberichte über die Veranstaltungen finden Sie hier.
Einladung zur Eröffnung der Ausstellung "Gemeinsam Gehen" am 12.01.2010
Mit einem Empfang in der Münchener Residenz wurden am 18. September 2009 gleich zwei Ereignisse feierlich begangen: das 10-jährige Bestehen der Bayerischen Stiftung Hospiz und die Eröffnung der Wanderausstellung "Gemeinsam Gehen - Wege der Sterbebegleitung durch Hospizarbeit und Angehörige".
Über 200 Gäste aus ganz Bayern waren der Einladung gefolgt. Neben zahlreichen Hospizhelferinnen und Hospizhelfern konnten beispielsweise Dr. Gustava Everding, Dr. Marianne Koch, Horst und Eva Kummeth, die Schauspielerin und Mentorin der Stiftung Ilona Grübel sowie Landtagspräsident a. D. Alois Glück begrüßt werden.
Sozialministerin Christine Haderthauer, die zugleich Schirmherrin der Bayerischen Stiftung Hospiz ist, begrüßte die Gäste sehr herzlich und eröffnete die Ausstellung "Gemeinsam Gehen", die in den nächsten Jahren durch Bayern touren wird. Mit Öffnen des Vorhangs hatten auch die Gäste Gelegenheit die Ausstellung zu betrachten und an der Hörstation viele Informationen zum Thema Hospizarbeit zu gewinnen.
Anschließend wurden die Gäste zu einem festlichen Abendessen in den Kaisersaal der Residenz geführt. Dr. Marianne Koch führte
als Moderatorin durch den Abend. In ihrer Festrede wies Sozialministerin Christine Haderthauer unter anderem auf die Pionier-Arbeit der
Bayerischen Stiftung Hospiz und die besondere Bedeutung der Hospizarbeit hin.
Es folgte die Ansprache des Stiftungsratsvorsitzenden Dr. Thomas Binsack, der über die Entwicklung der Palliativmedizin berichtete und die
herausragende Rolle des Ehrenamtes in der Hospizarbeit betonte. Welche Beweggründe haben Menschen, die sich in der Hospizarbeit engagieren?
Dieser Frage ging Dr. Marianne Koch in Form von kurzen Interviews nach. Auf dem Podium hatten Dr. Gustava Everding, Ilona Grübel, Erika Brink,
Vorsitzende des Hospizvereins Würmtal e. V., Alois Glück und Dr. Erich Rösch Platz genommen. Nach einer kurzen Pause mit musikalischer
Untermalung endete der Abend mit einer Lesung aus dem Buch "Die Tür, durch die wir alle gehen" von
IKH Beatrice Prinzessin von Bayern. Vorgetragen wurden die Texte von Ursula Binsack.
Informationen rund um die Wanderausstellung "Gemeinsam Gehen" finden Sie auf folgender
Homepage:
http://www.gemeinsam-gehen.de/index.html
- Pressemitteilung des Bayerischen Sozialministeriums:
Sozialministerin Haderthauer: "Arbeit der Hospizhelfer verdient höchste Wertschätzung!" - Grußwort von Staatsministerin Christine Haderthauer [PDF]
- Festvortrag von Herrn Dr. Thomas Binsack, Vorsitzender des Stiftungsrates der Bayerischen Stiftung Hospiz [PDF]
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