Grußwort.

Porträtfoto: Staatsministerin Melanie Huml.

„Oft denke ich an den Tod, den herben,
und wie am End ich's ausmach',
ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben
und tot sein, wenn ich aufwach!"

(Epilog aus „Carl Spitzweg: des Meisters Leben und Werk“ von Hermann Uhde-Bernays)

Dieser Wunsch ging in Erfüllung. Spitzweg wurde, 77-jährig, tot in seinem Lieblingslehnstuhl aufgefunden. Doch nicht jedem ist dieses plötzliche Entschlafen vergönnt. Viele Menschen sterben nach langer, schwerer Krankheit und müssen diesen letzten Weg sehr bewusst gehen. Die Menschen haben deshalb oft Angst vor dem Tod, oder vielmehr vor dem Sterben.

Der Grundgedanke der Hospizbewegung ist es, Schwerstkranke und Sterbende soweit wie möglich von ihren Schmerzen zu befreien, sie und ihre Angehörigen zu begleiten und einen Abschied in Würde möglichst in vertrauter Umgebung zu ermöglichen.

Die Bayerische Stiftung Hospiz hat sich in vorbildlicher Weise verpflichtet, den Hospizgedanken zu verbreiten und die Sterbebegleitung zu verbessern. Nicht zuletzt dank der finanziellen Unterstützung durch die Bayerische Stiftung Hospiz konnte das Netz aus ambulanten und stationären Hospizeinrichtungen kontinuierlich ausgebaut werden. Das gute Zusammenwirken von Palliativmedizin und qualifizierter ehrenamtlicher Hospizarbeit ermöglicht eine ganzheitliche Betreuung der schwerstkranken und sterbenden Menschen, die getragen ist von der Achtung vor der Einzigartigkeit eines jeden Menschen.

Es ist mir wichtig, in diesem Zusammenhang die Bedeutung der ehrenamtlichen Hospizarbeit besonders zu betonen. Sie gehört zu den sensibelsten ehrenamtlichen Aufgaben. Ohne die Mitarbeit der vielen ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter wäre eine ganzheitliche Sterbebegleitung in Bayern nicht denkbar, weder ambulant noch stationär.

Allen Menschen, die sich in der Hospiz-und Palliativversorgung in Bayern engagieren, danke ich ganz herzlich für ihren wertvollen Einsatz. Sie alle leisten einen unverzichtbaren Beitrag zu einer menschlichen Gesellschaft. Das kann man nicht genug wertschätzen und unterstützen.

Ihre

Melanie Huml MdL
Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege

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Porträtfoto: Ernst H.

Eine solche Freundlichkeit

„Ich geh‘ doch nicht ins Totenkämmerle!“ Vor der Behandlung auf der Palliativstation hatte Ernst H. (Foto) Bedenken. Drei Tage später ist er ganz anderer Meinung.

Porträtfoto: Frau W.

Keine Angst

In Würde leben bis zuletzt, das bedeutet auch: den Kopf freizuhaben für alles, was wichtig ist. Und Lust auf einen Friseurbesuch – wie Frau W. (Foto).

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Im Porträt

Dort, wo man lebt, könnte man meist auch gut sterben, findet Sepp Raischl, fachlicher Leiter und stellvertretender Geschäftsführer des Christophorus Hospizvereins München e. V. „Ein alter Mensch muss doch nicht vom Pflegeheim ins Hospiz verlegt werden, wenn er keine Schmerzen hat …

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